Joachim Struzyna

Die „Revolutionäre Aktion Stuttgart“ – alles, nur nicht revolutionär!

Tumult in Stuttgart bei der gemeinsamen Demonstration gegen die Flüchtlingspolitik der Regierung am 07.Dezember:
Ein Trupp Vermummter stürmt vor und einer sprüht das Transparent der MLPD und Schilder mit roter Farbe voll. Er schreckt auch nicht vor gefährlicher Körperverletzung zurück und sprüht dem Busfahrer Joachim Struzyna eine Ladung Farbe direkt ins Gesicht. Joachim muss ins Krankenhaus und nur seine Brille bewahrt ihn vor weiteren Augenverletzungen …

Joachim Struzyna

Und es geht in demselben Stil weiter: Die Demoleitung weigert sich, dieses Vorgehen zu verurteilen, mehrere Ordner meinen, der Anschlag „ist doch gut“. Sie wollen mit Gewaltandrohung verhindern, dass von der MLPD und dem Freundeskreis Alassa Flugblätter verteilt werden und zerreißen die Flugblätter. Einige verdecken ständig das Transparent der MLPD. Diese Leute sind nicht etwa Neonazis – sie sind einer Gruppe zuzurechnen, die sich selber als „Revolutionäre Aktion“ bezeichnet!
Obwohl der Demoaufruf von vielen Organisationen unterzeichnet wurde, ist die Demonstration selber mit ihren etwa 600 Teilnehmern stark von der sogenannten „Revolutionären Aktion Stuttgart“ (RAS) geprägt, die offensichtlich auch die meisten Ordner stellt.

Woher kommen solche hasserfüllten Ausfälle? Die „RAS“ meint, die MLPD würde „mit dem Staatsapparat zusammenarbeiten“. Sie beruft sich darauf, dass die MLPD einen Christopher Piontek angezeigt hat, der handgreiflich zusammen mit 10 anderen RAS-Leuten eine Gruppe von Mitgliedern der Umweltgewerkschaft und der MLPD aufgelauert und über 1,5 Stunden den Zugang zu einem öffentlichen Festival blockiert hatte. Nach dem komischen Verständnis dieser Leute dürfte man seine Rechte keinesfalls durch Strafanzeigen verteidigen.
Dabei sorgt die sogenannte Revolutionäre Aktion doch selber mit ihrem sektiererischen und massenfeindlichen Gehabe dafür, dass die Herrschenden Gründe und Vorwände genug finden, weiter demokratische Rechte abzubauen. Der Applaus von Seehofer ist ihnen sicher. Dem lächerlichen, unwahrscheinlich „revolutionären“ Abbrennen von Pyrotechnik und Rumspielen mit dem Feuerzeug steht gesetzmäßig die rechtsopportunistische Anpassung gegenüber: So wird ständig von einem „Leben fern von Ausbeutung“, „einer geplanten Wirtschaftsweise“ geredet, ohne den Kapitalismus beim Namen zu nennen. So eine Grundsatzkritik wird den Menschen von der RAS dann wohl doch nicht zugetraut. Dann es  lieber bei der Illusion belassen, man könne das innerhalb dieses Gesellschaftsystems durchsetzen. So landet der scheinbar revolutionäre Tiger als angepasster Bettvorleger vor dem Bett der Herrschenden.
Man könnte das als kleinbürgerlich-anarchistisches Gebaren abtun, wenn die „Revolutionäre Aktion Stuttgart“ nicht ständig den Zusammenhalt gegen die Rechtsentwicklung der Regierung  sabotieren würde. So macht sie in Stuttgarter Bündnissen überall Stimmung gegen die MLPD und verbreitet üble Gerüchte. Nun greift sie auch zu Methoden, die man nicht mehr nur undemokratisch nennen kann, sondern als faschistoid bezeichnen muss. Solche Leute haben in der fortschrittlichen und linken Bewegung nichts  verloren! Alle Organisationen, die den Demoaufruf unterzeichnet haben, sollten sich dazu positionieren.
Wir sind solidarisch mit Joachim Struzyna gegen diesen niederträchtigen Angriff!

Hier gehts zur Erklärung der MLPD mit einer ausführlichen Darstellung des Sachverhaltes!

 

Ein Kommentar

  1. Mittlerweile behauptet die „RAS“ auf Instagram ganz dreist, Joachim Struzyna hätte „nur etwas Farbe“ abbekommen und wäre dann gar nicht ins Krankenhaus gekommen. Ich war selber Zeuge der Farbattacke, wurde laufend von „RAS-Leuten“ bedrängt und bedroht und kann ausdrücklich das Gegenteil bezeugen. Natürlich war Joachim im Krankenhaus! Ich war auch dabei, als er abends nach der Behandlung zurückkam und noch recht angeschlagen wirkte. Schließlich hatte der Angreifer ihm die Farbdose in voller Absicht direkt ins Gesicht gehalten. Die Frage ist nun, ob die RAS sich das selber einredet oder bewusst lügt. Ich tippe auf das zweite.
    In Solidarität mit Joachim Struzyna!
    Dieter Henschel, Esslingen

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