Fridays for Future in Esslingen

Erstmals in Esslingen: FRIDAYS FOR FUTURE -Demo

Am vergangenen Freitag gab es die erste Esslinger FRIDAYS FOR FUTURE – Demo. Ein kämpferischer und lebhafter Umzug mit knapp 150 Jugendlichen und einige älteren Teilnehmern. Eine super Sache, dass Jugendliche selber aktiv werden. „Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Zukunft klaut!“ Tatsächlich wird die Zukunft uns von den Herrschenden geklaut. Im dem Buch „Katastrophenalarm“ von Stefan Engel heißt es:

Immer mehr lokale und regionale ökologische Katastrophen drangsalieren die Menschheit. Sie kennzeichnen einen Prozess des beschleunigten Umschlags der Umweltkrise in eine globale Umweltkatastrophe. Weil ihre Hauptursachen in der kapitalistischen Profitwirtschaft liegen, erfordert die Umweltfrage heute einen gesellschaftsverändernden Kampf. Dazu brauchen wir eine neue Umweltbewegung, die einen klaren Trennungsstrich gegen den imperialistischen Ökologismus zieht, sich organisiert, kämpferisch, zielstrebig und weltumspannend gegen die mutwillige Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen durch die Herrschenden Front macht.“

Katastrophenalarm

Für welchen weiteren Weg entscheidet sich die FFF-Bewegung? „Kritische Begleitmusik“ im Vertrauen auf die Einsicht der Politiker wie des Grünen Kretschmann oder selbständiger, aktiver und organisierter Widerstand für die Rettung der natürlichen Umwelt? Dabei ist es kein Zufall, dass sich die Kräfte am meisten über das Auftreten der MLPD bei den Demos aufregen, die die Systemfrage ausgrenzen wollen. Dabei hat schon Greta Tunberg auf diesen grundsätzlichen Zusammenhang hingewiesen.

Die MLPD hat nicht vor, die Demos irgendwie zu dominieren und achtet ihren Charakter als Schüler- und Jugenddemos. Aber das erkämpfte demokratische Recht der freien Meinungsäußerung muss überall gelten. Und wir treten wenigstens offen auf. Wieso sollen sich die Schüler nicht selber ein Bild machen dürfen, zumal die MLPD ansonsten von den Medien totgeschwiegen wird. Oder wenn sie erwähnt wird – wie jetzt in der EZ – einfach als „Splitterpartei“ bezeichnet wird. Splitter von was denn? Das die MLPD noch klein ist, spricht doch nicht gegen sie. Und damit sie größer wird, brauchen wir allerdings noch viel mehr Umweltkämpfer, die organisiert dem Übel an die Wurzel gehen wollen und im Jugendverband REBELL oder der MLPD mitmachen!

Zur Frage der Beteiligung der MLPD an den FFF-Demos hier der Offene Brief von Lisa Gärtner, der jugendpolitischen Sprecherin der MLPD:

Offener Brief von Lisa Gärtner – MLPD

 

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