Fließband

FESTO: Wenn der Wunsch Vater des Gedankens ist…

Ein Artikel aus der neuen TACHELES vom 20.11.19:

Festo Tarifrunde 2018
Festo Tarifrunde 2018

FESTO will bis Jahresende über 9 Millionen Euro „einsparen“, um eine sogenannte „Schwarze Null“ zu erreichen. Natürlich soll an den Löhnen und Gehältern „gespart“ werden. Zeitkonten sollen aufgelöst und 1,5 Stunden pro Woche weniger gearbeitet werden. Was als Maßnahme zur „Beschäftigungssicherung“ ausgegeben wird, bewirkt genau das Gegenteil. Mit dem zusätzlichen Profit soll in Polen investiert werden. Das bedeutet: weiter die Handarbeit auslagern und im Ausland „billiger“ und mit weniger Arbeitern fertigen. So sollen die Festo-Kolleginnen und Kollegen selber für die Vernichtung ihrer eigenen Arbeitsplätze aufkommen. Doch nun muss die Cheftetage tatsächlich feststellen, dass bei weniger Arbeitszeit auch weniger Aufträge fertig werden und es zu Lieferengpässen kommt.
Etwa 10 Abteilungen vor allem in der Produktion arbeiten nun wieder voll. Das kann nur für Leute überraschend sein, die meinen, dass die Kolleginnen und Kollegen ja doch nicht richtig ausgelastet wären …

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