Keine Werksschließung von AUDI in Neckarsulm!
Erhalt aller 15.500 Arbeits- und Ausbildungsplätze!
Keine Kriminalisierung des „Vorwärtsgang“!
Wir dokumentieren hier aus dem „Vorwärtsgang“, Zeitung von und für Kolleginnen und Kollegen in den deutschen VW-, Audi-, Porsche- und MAN-Werken vom 30.06.:

,,Die Pläne des VW-Vorstands sind bitter ernst gemeint!
VW-Vorstandschef Blume schwor letzten Mittwoch den Vorstand auf die Vernichtung von 100.000 Arbeitsplätzen und vier Werkschließungen ein. … Illusionen platzen wie Seifenblasen, „die Mehrheit im Aufsichtsrat, das VW-Gesetz oder irgendwelche Verträge schützen uns.“Die Lebenslüge von der „Mitbestimmung“ ist offen gescheitert! Jetzt hilft nur noch eins: MITBESTIMMUNG DURCH STREIK!
Der Vorstand muss schon vor der Aufsichtsratssitzung spüren, was die Belegschaft von diesen Plänen hält. Zeigen wir, dass es einen hohen Preis hat, sich mit uns anzulegen! Kein Auto, kein Getriebe, keine Achse und kein Ersatzteil wird produziert oder verlässt das Werk. Alle Belegschaften des VW-Konzerns gemeinsam. Auch andere Belegschaften aus der Autoindustrie oder bei Zulieferern, anderen Branchen müssen sich solidarisieren. Monopole und Staat erklären uns mit ihren Angriffen als Arbeiterklasse in ganz Europa den Kampf. Wir sind geschlossener und besser organisiert als diese Gegner, die kein Problem mehr gelöst kriegen. VW hat panische Angst vor unserer Antwort!
Am Montag rief die Audi-Geschäftsführung in Neckarsulm die Polizei. Sieben Verteiler des „Vorwärtsgang“ und Leute von der MLPD wurden verhaftet und stundenlang erkennungsdienstlich behandelt. Was war ihr Verbrechen? Sie haben ihre Solidarität mit dem Kampf der Arbeiter erklärt. Da ist sie, die Diktatur der Monopole, die mit einem faschisierten Staatsapparat agiert.
Unsere Antwort: Die Pläne des VW-Vorstands müssen vollständig vom Tisch!“